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Mut gegen Gewalt

Ansprechpartner/in:

Frau In der Stroth

Tel.: 0471 83001
E-Mail: b.inderstroth@gisbu.de

Frau Patermann
Tel.: 0471 83001
E-Mail: s.patermann@gisbu.de

Kontakt

GISBU mbH
Frauenberatungsstelle
Dionysiusstraße 38
27576 Bremerhaven
Tel.: 0471 83001
Fax: 0471 83004
EMail: frauenhaus@gisbu.de

GISBU > Hilfe bei häuslicher Gewalt > Frauenberatungsstelle

Frauenberatungsstelle

Frauenberatungsstelle
Frauenberatungsstelle

Wenn Sie oder Ihre Kinder misshandelt, bedroht, eingesperrt, vergewaltigt oder zu sexuellen Handlungen gezwungen werden, haben Sie Rechte und Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.

  • Wenn Sie oder Ihre Kinder in Gefahr sind, rufen Sie über den Notruf die Polizei.
  • Die Polizei kann dem Täter einen Platzverweis aus der Wohnung erteilen, ihm den Schlüssel abnehmen und ihm das weitere Betreten der Wohnung verbieten.
  • Darüber hinaus kann die Polizei dem Täter untersagen, sich Ihnen oder Ihren Kindern zu nähern oder Kontakt aufzunehmen.
  • Die Polizei kann den Täter auch vorübergehend in Gewahrsam nehmen, wenn die Gefährdung nicht anders beendet werden kann.
  • Weitere Maßnahmen zu Ihrem Schutz können Sie gerichtlich beantragen.

Wir bieten Ihnen ausführliche Beratung und Begleitung:

  • polizeiliche und zivilrechtliche Maßnahmen wie Kontaktverbot und Wohnungsüberlassung
  • Aufbau einer eigenständigen Existenz
  • Sicherung Ihres Lebensunterhaltes
  • Hilfen für Sie und Ihre Kinder durch das Amt für Jugend, Familie und Frauen
  • Vermittlung weiterführender Hilfen wie Ärzte, Therapeuten, Rechtsanwälte, Weißer Ring
Beratungen finden u.a im Büro statt.
Beratungen finden u.a im Büro statt.

Die Gespräche sind kostenlos und anonym.

 

Dionysiusstraße 38
27576 Bremerhaven
Tel. 0471 83001

Hilfe bei häuslicher Gewalt

(Quelle: STÄWOG Mieterzeitung /Juni 2010)

 

(vfh). Jede vierte Frau in Deutschland erlebt Gewalt in ihrer Partnerschaft. Die Dunkelziffer dürfte noch um ein Vielfaches höher sein. In der Frauenberatungsstelle soll Frauen Mut gemacht werden, über ihre Situation zu sprechen. Das gilt auch dann, wenn es noch zu keinen offen gewalttätigen Übergriffen gekommen ist.

Denn Gewalt fängt oft schon früher an, z. B. durch Kontrolle des Partners über die Freizeitaktivitäten und den Freundeskreis der Frau, Entzug des Geldes, Einsperren in der Wohnung oder verbale Androhung von Gewalt.

Von betroffenen Frauen hören die Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle immer wieder, dass sie sich schämen, über ihre Erlebnisse zu sprechen. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle ermutigen die Frauen, die zu ihnen kommen, Gefühle von Angst oder Unbehagen ernst zu nehmen, sich an Außenstehende zu wenden und so einen möglichen Kreislauf von Unterdrückung und Gewalt frühzeitig zu unterbrechen.

Neben Informationen zu rechtlichen Schutzmöglichkeiten begleiten die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle die Frauen, die zu ihnen kommen, auf ihren Wunsch zu Ämtern, Ärzten, Rechtsanwälten, Gerichten und unterstützen sie dabei, eine eigenständige Lebensgrundlage zu entwickeln.

Die Beratung ist kostenlos und anonym. In einer akuten Krise können Frauen im Frauenhaus rund um die Uhr aufgenommen werden, Die Frauen werden dezentral untergebracht. 2009 hat die Frauenberatungsstelle 141 Frauen im Frauenhaus untergebracht und Frauen über 400 mal beraten.

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